Nerdword

Collage

Willkommen auf meinem Blog =)

Hier wird es tatsächlich nicht sehr oft neue „öffentliche“ Beiträge geben denn die Seite ist eher als Foto- und Videoarchiv für Freunde und Familie gedacht.

Trotzdem habe ich mir zumindest vorgenommen den ein oder anderen Beitrag auch zu „veröffentlichen“, gerade in der Kategorie Musikinstrumente in der ich dann auch mal meine neuen Errungenschaften präsentiere.

Das war dann auch schon wieder die MPS Saison 2015

3 Termine haben wir dieses Jahr wahrgenommen und alle 3 hatten ihren eigenen Charme. Beginnend mit Hohenwestedt, das Aufgrund der wunderschönen Kulisse mitten im Park einfach unglaublich einzigartig ist. Das Wetter war traumhaft und irgendwie zehrt man den Rest des Jahres noch von diesem Wochenende. In der langen Phase zwischen HoWe und Hamburg Öjendorf kam man schon des öfteren in Versuchung und hat doch noch mal die Entfernungen zu anderen MPS Standorten überprüft… Die Zeit vergeht dann aber schneller als man es Anfangs denkt und rechtzeitig mit der Planung für das nächste Event zu beginnen ist ja auch nicht verkehrt 😉 In Öjendorf war das Wetter dann leider mehr als Bescheiden und wir haben mehr Zeit auf der Campsite verbracht als auf dem Gelände – schön war es irgendwie trotzdem 🙂
Für Hohenlockstedt haben wir uns sehr kurzfristig entschieden aber auch hier hat das Wetter für Anfang Oktober noch mal seine beste Seite gezeigt und es wurde ein megagemütliches, tolles Wochenende!
Die Planungen für nächstes Jahr laufen bereits, Hohenwestedt und Hohenlockstedt sind wegen der nähe schon mal Pflicht, bei Öjendorf muss sich scheinbar erst noch herausstellen ob es tatsächlich statt findet. Wir werden sehen 🙂

Zum PLWM werden wir es dieses Jahr wieder nicht schaffen :‘-(

 

Hier noch ein paar MPS-„impressionen“ 2015

 

HoWe

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Fettes Ö

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HoLo

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Parks Every Whistle mit Tonering

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Endlich! Endlich konnte ich mich für eine neue Whistle entscheiden. Wochenlang habe ich nach der richtigen Whistle gesucht, mir unzählige Youtube Hörproben reingezogen und massenhaft Erfahrungsberichte inhaliert. Irgendwann bin ich auf die Parks Every Whistle mit Tonering gestoßen und gerade wegen des Tonerings, der einerseits die Lautstärke der Flöte aber auch die Schwelle zwischen erster und zweiter Oktave regelt, war dieses Instrument für mich mehr als interessant: Denn Flöte üben geht zwar nicht einem selber aber den Menschen in unmittelbarer Umgebung erheblich auf die Nerven… Meine Familie hasst meine Flöten mittlerweile regelrecht. Dabei spielt es keine Rolle ob ich übe oder Stücke („Tunes“) spiele die ich tatsächlich gut beherrsche, hier habe ich scheinbar die Nerven beim üben so überreizt, die hassen das komplette Instrument :‘-(

Da hörte sich „Tonering“ zur stufenlosen Regulierung der Lautstärke doch doppelt so gut an 🙂

Die Erfahrungsberichte taten dann ihr übriges, durchweg gute Kritiken. Um es vorweg zu nehmen, ich bin ebenfalls begeistert! Ich habe mir gleich das 3er Set aus D, C und Eb Stimmung geordert. Der Whistlekopf bleibt hierbei der gleiche und wird nur auf die anderen Klangkörper aufgesteckt. Dadurch bekommt man für 95 Eur eine sehr gute Whistle in 3 Stimmungen. Einzeln kostet das Instrument schon 65 Eur, bot sich also mehr als an…

2 Tage nach Bestellung bei folkfriends.com hielt ich mein Päkchen auch schon in den Händen. Angenehm überrascht war ich darüber, dass das Whistle-Set in einer folkfriends Flötentasche verpackt war – die ich gar nicht mal schlecht finde! Und das scheinbar völlig kostenlos und unangekündigt, klasse!
Das Set selbst war nochmal original in ein Plastiktütchen verschweißt. Als ich es aus der Flötentasche zog bekam ich erst mal einen kleinen Schreck: Der Luftauslass am Flötenkopf sah sehr verschraddert aus, als hätte da jemand mit Schmirgelpapier drüber geschliffen – Der Rest sah aber wunderbar neu aus. Ich habe vorsichtshalber vor öffnen der „Originalverschweißung“ noch ein paar Fotos gemacht auf denen man das aber nicht sehr gut erkennen kann.

Bisher hatte ich nur eine Clarke Sweetone und eine Faedog in schwarz – also 2 Whistles die im Preissegment ganz weit unten angesiedelt sind… Während ich die Sweetone ganz gerne spiele ist die Faedog bei mir nur Staubfänger. Ich glaube ich habe hier ein defektes Modell erhalten – die „schrieft“ manche Töne regelrecht – unschön. Habe im Windkanal winzig kleine Plastiknasen entdeckt und diese vorsichtig weggeschliffen – seitdem ist es zwar besser aber immer noch nicht gut genug. Die Sweetone hingegen klingt super, nur den Luftstrom, gerade in der zweiten Oktave, hört man sehr markant. Was bei der EW (EveryWhistle) in D  sofort auffällt: sie ist ein ganzes Stück länger als die ST (Sweetone). Nun ist sie auch nicht konisch gebaut – was mir aber auch besser gefällt – und aus CPVC anstelle von Blech, insgesamt macht sie aber einen wirklichen „edlen“ Eindruck. Der Lochabstand zwischen dem E und D (Bei der C- und Eb-Stimmung analog vorletztes zu letztes Loch) ist viel weiter als zwischen dem Rest der Töne. Hier ist etwas Umgewöhnung nötig, klappt aber relativ schnell. Womit ich nun nach einer Woche immer noch Probleme habe, ist die Größe des D Lochs. Das ist meiner Einschätzung nach wirklich sehr groß geraten… Da werde ich noch ein bisschen für brauchen um auch bei schnellerem spiel, gerade das hohe D, voll abzudecken. Alles sicher eine Sache der Übung.

Sie klingt ganz anders als die Sweetone. Viel „direkter“. Ich tu mich immer schwer mit dem beschreiben von Klängen aber der unterschied zwischen der EW und ST ist, dass die ST sehr rauschig klingt, während die EW, zumindest bei voll geöffnetem Tonering nicht nur lauter sondern auch abgerundeter und eben nicht „rauschig“ klingt. Die Töne schlagen sehr schnell an, weniger Luftverbrauch, weniger Druck für die 2te Oktave.

Natürlich habe ich gleich mal angefangen am Tonering zu drehen. Im Grunde ein ganz einfaches Prinzip: das Luftloch des Flötenkopfes ist so an der Flöte positioniert, das ein Ring mit einer Öffnung (genauso breit wie das Luftloch)  der direkt unter dem Flötenkopf sitzt sich über das Loch drehen lässt und es so stufenlos verkleinert.

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Diesen Tonering hätte ich mir wertiger gewünscht. Es wirkt ein bischen so, als würde dieser Ring nicht viel aushalten. Soll er ja auch nicht, er wird ja maximal gedreht. Aber er wirkt halt sehr einfach „geschnitzt“. Das ganze funktioniert dennoch gut. Die Whistle wird beim verringern des Luftlochs zwar leiser aber auch stufenlos rauschiger 😉
So richtig leise bekommt man sie aber nicht. Vielleicht habe ich da auch einfach zu viel erwartet. Bei dreiviertel geschlossenen Luftloch klingt sie auch schon sehr rauschig auch das herausziehen des Flötenkopfes macht das nicht spürbar besser. Meine Familie verbannt mich immer noch in einen anderen Raum zum üben :‘-(
Bei halbgeschlossenem Luftloch habe ich zum üben für mich die beste Position gefunden – sie ist dann aber immer noch so laut wie die Sweetone. Wenn ich den Tune gut beherrsche, klingt er aber voll geöffnet am besten. Bin aber auch kein großer Fan von echten Irischen Tunes, die ja bekanntlich gerne rauschig klingen dürfen.

Beim umstecken auf die anderen Unterteile (corpi?) muss man den Kopf schon mit ein bisschen Kraft abziehen. Der Schaft ist ziemlich lang, wahrscheinlich um beim verringern des Luftlochs mit dem Tonering die Töne durch das hochziehen des Kopfes wieder satter zu bekommen. Das klappt wie oben beschrieben ja nicht ganz so toll wie vorgestellt.
Wird der Kopf ganz auf den Schacht geschoben sitzt er ein klein wenig locker, zieht man ihn ganz leicht höher, ein halber centimeter reicht, dann sitzt er bombenfest.

Das üben macht mit dieser Whistle sehr viel Spaß und auch die beiden anderen Stimmungen sind klanglich wirklich Top. 🙂
Ich kann die Parks Every Whistle wirklich sehr empfehlen, Preis/Leistung passt hier einfach!

Hier noch die Seite des Herstellers: Parks

Halloooo :)

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